Musik an der Martin-Luther-Kirche

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Adventskalender 2009Neustadt- Adventskalender Nr. 12

„Könige der Republik“ oder: „Könige der Neustadt“

Und das im Advent! Geht nicht? Geht doch! Denn in der bunten Dresdner Neustadt ist jeder König, ein republikanischer eben! Mindestens im diesjährigen Neustadt- Adventskalender, nun schon dem 12.

Vier Frauen aus der Neustadt ersannen ihn, gemeinsam: Und Juliane Hackbeil, die Künstlerin, die gibt ihm  seine Gestalt. Jedes Jahr neu, mit ihrer unverwechselbaren Handschrift. Es ist  der wohl einzige Adventskalender in Deutschland, der beides, Advent und die Stimmung eines besonderen Stadtteils in heiterer und natürlich bunter Weise zusammenklingen lässt, und ein wenig verrückt natürlich auch. Wer die Neustadt kennt und liebt, findet sie in ihm wieder, jedes Mal neu und jedes Mal anders.

Inzwischen kommt keine renommierte Sammlung mehr ohne ihn aus, fliegt er buchstäblich in alle Erdteile und Länder. Staatliche Kunstsammlungen, wissenschaftliche Kollektionen, private Sammler erwerben ihn. Eine fränkische Gemeinde kauft ihn gleich in großer Zahl geschlossen.

Dieses Jahr reichen sich die Häuser von allein die Hand zur Krone der Neustadt, und in ihrem bunten Rund führen Tier und Mensch, schwarze und weiße Schafe, Hunde, Katzen, Vögel und die Fische der Elbe einen wilden Reigen auf. Je näher das Fest kommt, umso ausgelassener, vom 1. bis zum 24. Dezember.

Wie in allen 11 Jahren davor kostet der Neustadt- Adventskalender 7,-- €. Die vier Frauen verweigern sich jeder Preissteigerung, bis jetzt erfolgreich. Denn sie tun es ehrenamtlich aus ihrer Liebe zur Neustadt und aus Freude an der Musik an der Martin-Luther-Kirche  (www.mmlk.de). Die kriegt nämlich den Gewinn.

Wo es ihn gibt?  In der Neustadt in vielen Geschäften; achten Sie auf die kleinen Plakate in den Türen und Fenstern. - Und natürlich an der Martin-Luther-Kirche selbst, aber auch in der Altstadt bei Benno und Ungelenk

Für die, die ihn versenden wollen: Er passt! In jeden Umschlag DIN A 4.

Bestelladresse für den Postversand:

Kirchspiel Dresden-Neustadt, Tel 0351-898 51 30, mail: heike.schiffner@evlks.de

Und hier kann man ihn kaufen:

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Anzahl: á 7,00 €
 

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Ernst Theodor Amadeus Hoffmann (1776-1822)
MISERE b-moll

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
REQUIEM d-moll KV 626

Es singen: Ulrike Staude, Sopran I; Heike Peetz, Sopran II; Ewa Krzak, Alt; Jens Winkelmann, Tenor; Andreas Jäpel, Bass; Dresdner Bachchor; Sinfonietta Dresden.

Leitung: LKMD Markus Leidenberger.

Mitschnitt eines Konzertes am Karfreitag, 9. April 2004 in der Martin-Luther-Kirche Dresden-Neustadt herausgegeben als Doppel-CD.

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Anzahl: á 15,00 €
 

Die CD kann natürlich auch auf herkömmliche Weise erworben werden. Dies ist unter anderem im Pfarramt der Martin-Luther-Gemeinde und nach den Konzerten des Bachchores möglich.

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Die CD

Orgelwerke und Motetten mit Werken von Gustav Adolf Merkel

wurde 1999 von "Musik an der Martin-Luther-Kirche e.V." herausgegeben.

Gustav Adolf Merkel wurde 1827 in der Oberlausitz als Sohn eines Lehrers geboren. Sein Vater, der auch als Organist tätig war, verlangte trotz früher musikalischer Begabung, dass Merkel eine Tischlerlehre antrat. Doch nach dem Tod des Vaters 1840 trat er in das Lehrerseminar in Bautzen ein. Seine erste Stelle als Lehrer führte ihn 1848 an das Dresdener Waisenhaus. Nun widmete er sich auch wieder der Musik.

Er nahm bei Johann Schneider Orgelunterricht und wirkte im "Verein für Chorgesang" mit, welcher bis 1850 von Robert Schumann geleitet wurde. Hier debütierte er auch als Motettenkomponist. Der damalige Hofkapellmeister Carl Gottlob Reissiger förderte seine kompositorischen Aktivitäten. Ausserdem nahm er bei Friedrich Wieck, einem berühmten Klavierpädagogen, Unterricht. Nach fünf Jahren gab er den Lehrerberuf auf und widmete sich nur noch seiner musikalischen Laufbahn. In der ersten Zeit lebte er von Klavierstunden, die er gab. 1857 wurde er Organist an der Waisenhauskirche und 1858 heiratete er. Im selben Jahr gewann er mit seiner Orgelsonate d-moll op.30 eine Kompositionswettbewerb in Mannheim. Nur zwei Jahre später wurde er als Organist an die Kreuzkirche berufen. 1864 wurde ihm die Organistenstelle der katholischen Hofkirche angeboten. Nach längerem Überlegen trat er diese Stelle dann auch an und wurde somit als Protestant zum Hoforganisten des sächsischen Königs Johann. Neben seiner Organistentätigkeit übte er noch viele weitere Ämter aus. So unterrichtete er zum Beispiel ab 1861 am Königlichen Konservatorium das Fach Orgel, leitete von 1867 bis 1873 die Dreyssigsche Singakademie und nahm maßgeblich an der Erneuerung des evangelischen Landesgesangbuches 1883 teil. Aufgrund seiner schwachen Gesundheit starb er nur 57-jährig 1885 in Dresden und wurde auf dem Trinitatis-Friedhof bestattet.

Leitung: LKMD Markus Leidenberger.

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Anzahl: á 8,00 €